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Das Kind hat ein intuitives Ziel: Selbstentwicklung

Hoch hinaus! – Die Klassenfahrt der 8a nach Rottweil

Pünktlich wie die Feuerwehr trat die Klasse am Bahnhof in Offenburg ihre Klassenfahrt nach Rottweil an. Über die Kinzigtalschiene durch  30 Tunnels und einem Umstieg in Villingen kam die Klasse in Rottweil an, wo sie gleich in den Genuss eines ersten Aufstieges kam: Vom im Tal gelegenen Bahnhof hin zur Jugendherberge in der Altstadt waren einige Höhenmeter zu überwinden, was auch alle recht gut bestanden. Nach der Eroberung und Einrichtung der Zimmer in dem ehemaligen Augustinerkloster war eine Stadtführung der erste Programmpunkt. Viele Informationen über Rottweil von  der Römerzeit (Rottweil ist die älteste Stadt Baden- Württembergs), hin zum Leben im Mittelalter (die Spuren dieser Zeit sind noch deutlich sichtbar), bis zu aktuellen Ereignissen (Rottweil ist die Fastnachtshochburg im Schwäbischen) wurden durch die Stadtführerin interessant dargeboten. Der Rest des Tages war der Selbsterkundung der Stadt und dem Eingewöhnen in der Jugendherberge überlassen. Besonders genutzt wurde die Nachbarschaft des Edekas. Die schon im Mittelalter bekannte Kunst des Barbiers wurde an diesem Abend an einem Schüler ausprobiert, ihm hat es gefallen. Der Abschluss des Tages bildete ein Treffen im Gemeinschaftsraum mit Spiel und Unterhaltung .

Wegen der Wetterlage (Dauerregen) „musste“ das Stadtspiel ausfallen. Stattdessen ging es  in die Kletterhalle, und dort natürlich hoch hinaus. Mut, Geschicklichkeit, Kraft und Ausdauer wurden getestet. Gut dass Victoria und ihre Mutter (Danke!) den Klettersicherungsschein hatten. So konnte die Klasse in der Kletterhalle und im Boulderraum  im  trockenen und sicheren Rahmen einen gute Zeit verbringen. Bei Dauerregen zurück (einige mit Umweg zum Friseur), wurde die Jugendherberge für den Rest des Tages zum Betätigungsfeld. Werwölfe  zogen dann in der abendlichen Spielrunde unter der Leitung von Frau Holzhauer durch das Dorf, und zahlreiche Opfer waren zu beklagen, was den Spass und den Lärm nur beförderte.

„Von der Klasse zum Team“ – das war das  Motto am Mittwoch. Unter der Leitung eines Erlebnispädagogen unterzogen sich die Schüler verschiedenen Aufgaben, die sie nur als Team und Gemeinschaft bewältigen konnten. Manch Hochgefühl setzte ein, wenn die Übung erfolgreich absolviert war. Aber immer gab es auch eine Reflexion und ein Gedankenaustausch über die gemachten Erfahrungen, damit diese auch in der Schule von Nutzen sein können. Der Übungsleiter hat die Klasse gelobt und gesagt, dass die 8a eine tolle Klasse ist. Mit einer (zwei, drei) Werwolfrunden endete der Tag.

Am Donnerstag war das Aquasol angesagt, ein Erlebnis- und Freizeitbad, mit Rutsche und Thermalbecken, Sprudelbäder und sehr warmen Außenbecken. Nicht alle waren zum Baden aufgelegt. Aber die,  die es waren, hatten ihren Spass und eine gute Zeit. Nachmittags dann stand noch eine kleine Wanderung an, die rund um Rottweil, erst hoch zum Henkersturm, dann hinab zum Neckar und wieder hoch in die Altstadt führte. Das Wetter machte gut mit, so dass aus einer geplanten Stunde fast zwei Stunden Wanderung  wurden. Da es der letzte Abend war, hatten die Schüler einen bunten Abend geplant. Aufwärmrunden, Zeichenratespiele, Karaoke und natürlich Werwolf. Die Schüler, die besonders sozial und fleißig waren, oder etwas gewonnen haben, wurden von den Lehrern Frau Holzhauer und Herr Niekamp belohnt. Überhaupt bedankten sich die Lehrer bei den Schülern für die Mitmachbereitschaft und das (meist) gute Verhalten, so dass das Ganze eine gelungene Zeit werden konnte.

Am letzten Tag ging es nochmal hoch hinaus. Oberhalb von Rottweil steht ein weithin sichtbarer Versuchsturm zum Testen von Aufzügen der Firma ThyssenKrupp. Dort wanderte die Klasse hin und fuhr dann (wer wollte) hoch zur Aussichtsplattform auf 232m, der höchsten in Deutschland. Mit einer herrlichen Aussicht wurde man belohnt – ein wahres „Highlight“. Dann wieder zurück zur Jugendherberge (ein großes Dankeschön an das ganze Leitungsteam und die Küche), und hinab zum Bahnhof, zurück über Villingen und das Kinzigtal nach Offenburg, wo alle gesund und munter, vielleicht auch etwas  erschöpft und übermüdet, jedenfalls aber auch glücklich ankamen:  Denn ab jetzt begannen die Osterferien!

Vielen Dank allen, die zum guten Gelingen der Klassenfahrt beigetragen haben, besonders aber den Begleitpersonen Frau Kopp, Frau Holzhauer und Herr Niekamp.

(Dieser Bericht ist eine Zusammenfassung von Berichten der SchülerInnen Zhulide Tahirova, Viktoria Kopp, Mara Vogt, Tyrese Vogler, Jana Werthwein, Sheck Hanjol, Jonas Fredersdorf und Hermine Mock. Vielen Dank!)