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Das Kind hat ein intuitives Ziel: Selbstentwicklung

Schulentlassfeier

Die Schulentlassfeier der Abgangsschülerinnen und –schüler der Erich-Kästner-Realschule fand, wie fast schon traditionell, in der Halle in Rammersweier statt. Nach einem einleitenden Musikstück der Lehrerband begrüßte, ein Novum, eine Schülergruppe die Anwesenden. Sie ließen die vergangenen sechs Jahre Revue passieren und bedankten sich bei ihren Eltern und den Lehrkräften. Unterbrochen wurden die einzelnen Redebeiträge durch Videosequenzen, die die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Start in die Erich-Kästner-Realschule zeigten. Der Vergleich von früher zu heute löste Heiterkeit aus. Nach einem Zwischenstück durch die Lehrerband, trat Realschulrektor Fritz Scheuer ans Rednerpult. Die Begrüßung könne er sich sparen, so Fritz Scheuer, denn das hätten schon die Schülerinnen und Schüler toll gemacht. Er habe ziemlich lange überlegen müssen, welche Rede er halten wolle, da es ja auch für ihn ein Abschluss sei. Die letzte Schulentlassfeier nach 31 Jahren an der Erich-Kästner-Realschule. Er habe sich für eine – seine –  letzte Deutschstunde entschieden, eine Gedichtinterpretation, wobei er evtl. nun Bestürzte beruhigen wolle, denn es dauere keine 45 Minuten.

Anhand des Gedichtes „Ich habe gehört ihr wollt nichts lernen“ von Bertolt Brecht, zeigte er auf, wie wichtig lebenslanges Lernen ist, dass man sich selbst Urteile bilden soll und nicht die von denen übernehmen soll, die vorgeben, die „Wahrheiten“ und „Rezepte“ zu wissen. Man muss bereit sein, sich zu informieren, seine Rechte und Pflichten kennen und auch wahrnehmen, seine vorgefertigten Meinungen überdenken und auch mit denen im friedfertigen Austausch sein, die anderer Meinung sind. Er warnt davor, in den Zeiten, in denen „fake news“ über die modernen Medien zunehmend Einfluss bekommen, ihnen naiv zu vertrauen und zu folgen. Es gibt zu viele „Führer“, die ihren Vorteil darin suchen, die Menschen in ihrem Sinne zu beeinflussen, damit es ihnen, den Führern  gut geht. Fritz Scheuer entlässt die Schülerinnen und Schüler mit den guten Wünschen für ihren weiteren Lebensweg und mit der Aufforderung, misstrauisch gegenüber den „Wahrheiten“ und „Rezepten“ zu sein, die diese „Führer“ verbreiten, er wünsche sich, dass sie in der Schule gelernt haben, ihren eigenen Kopf zu gebrauchen und dass sie bereit sind Betrolt Brechts Rat „müsstest du lernen“ als Muss anzunehmen.

Nach der Übergabe der Schulpreise für besondere Leistungen und der Aushändigung der Mittleren-Reife-Zeugnisse durch die Klassenlehrer übernahmen die Schülerinnen und Schüler das Kommando. Die Lehrkräfte mussten zur Belustigung der Anwesenden im Team verschiedene Aufgaben erfüllen. Belohnt wurden sie anschließend durch Abschiedsgeschenke. Ein abschließender Höhepunkt war die Vorführung eines Videos, in dem die Schülerinnen und Schüler in Rollenspielen einzelne Lehrkräfte respektvoll  „auf die Schippe“ nahmen und ihre kleinen „Macken“ offen legten.

Die Preisträger des Schuljahres 2016/2017

Sara Karademir (Schulbeste), Philip Hund (bester Kernfachdurchschnitt), Jakob Oberle (Mathematikpreis der Volksbank Ortenau), Leon Rinklin (Kunstpreis des Elternbeirates), Lisa Hugle (Musikpreis des Elternbeirates), Mariana Organdziska und David Marek (Preis des Fördervereins der Erich-Kästner-Realschule für besonderes soziales Engagement), Jonas Bender (Deutschpreis), Janine Rau (Englischpreis), Luis Panter (Geschichtspreis), Fabio Kornmeier (Technikpreis)